Stadt Brakel
Stadt Brakel
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Stadt Brakel als Arbeitgeber

Rathaus, Am Markt 12, 33034 Brakel

Auf den ersten, schnellen Blick erinnert nicht mehr viel an die ältere Vergangenheit Brakels, einer Stadt, die im Mittelalter zu den bedeutendsten im Fürstentum Paderborn zählte. Brakel liegt zwischen Egge-Gebirge und Wesertal (130 bis 360 m ü. NN) im sog. ”Nethegau”, der schon im 7. Jahrhundert besiedelt war. Einer überlieferten Reisebeschreibung verdankt die Stadt im Jahre 836 ihre erste schriftliche Erwähnung durch Benediktinermönche, die in der ”villa brechal” rasteten, bevor sie ihr Kloster Corvey erreichten.

Für die Zeit des 12. Jahrhunderts lassen sich bereits „Herren von Brakel“ nachweisen. Eine Urkunde von 1213 berichtet, dass Hermann von Brakel seine Zehnteinkünfte „ad ecclesiam Bracle“ überträgt.

Der heute noch erkennbare mittelalterliche Grundriß der Stadt läßt in den verschiedensten Phasen der Stadtentwicklung eine starke Bautätigkeit erkennen. Die ältesten Bauelemente der Kath. Pfarrkirche St. Michael reichen z. B. bis in das 12. Jahrhundert zurück. Die noch heute vorhandene Aufteilung der Innenstadt in zwei Hauptgeschäftsstraßen hat ihren Ursprung in den mittelalterlichen Handelswegen.Ab dem 14. Jahrhundert steht Brakel in seiner vollen Blüte und gleichrangig im Bistum Paderborn mit den Städten Paderborn und Warburg, erkennbar z.B. an eigenem Gerichts- und Marktrecht. Während sich die allgemeine Lage Brakels im 15. Jahrhundert verschlechtert, kommt es im vorstädtischen Bereich zur Gründung des Klosters Brede. Der Dreißigjährige Krieg im 17. Jahrhundert hinterläßt auch in Brakel deutliche Spuren.

Die Zeit bis 1803 verliert sich in der Abgeschiedenheit einer kleinen Landstadt, bis Preußen die Stadt Brakel übernimmt und für kurze Zeit zur Kreisstadt erhebt. Nach vorübergehender französischer Verwaltung muß man den Kreissitz im Jahr 1832 endgültig an Höxter übergeben.

In der Folgezeit bis heute bilden sich vier Schwerpunkte der Entwicklung heraus.

– Die Ansiedlung von Industrieunternehmen, insbesondere im holz-, metall-, textil- und kunststoffverarbeitenden Bereich.– Die Entwicklung des Fremdenverkehrs zum ”Staatl. anerkannten Luftkurort” aufgrund der natürlichen Gegebenheiten.– Angebot eines weit differenzierten Schulwesens aufgrund der zentralen Lage im Kreis Höxter.– Ansiedlung von Behörden und Institutionen überörtlicher Bedeutung.

Durch freiwilligen Zusammenschluß der vorher selbständigen Gemeinden Beller, Bellersen, Bökendorf, Erkeln, Hembsen, Hinnenburg, Istrup, Rheder, Riesel und Schmechten entsteht am 1.1.1970 die Großgemeinde „Stadt Brakel“. Durch das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn vom 5.11.1974 werden der Stadt Brakel ab 1.1.1975 die bis dahin selbständigen Gemeinden Auenhausen, Frohnhausen, Gehrden, Hampenhausen und Siddessen zusätzlich angegliedert.

Von 1966 bis 1995 war die Stadt Brakel Garnisonstadt des 43. Artilleriebataillons aus Belgien.


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